Satzung Förderverein

Präambel

Im Jahr 2006 als Club of Rome Schule neu gegründet, hat die Lernwerft sich inzwischen mit einem schulischen wie auch vorschulischen Angebot erfolgreich in der Kieler Bildungslandschaft etabliert. Dem Pioniergeist und der Entschlossenheit wie auch dem Mut aller beteiligten Menschen ist dieses zu verdanken. Gemeinsam haben sich alle, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern wie auch die Schülerinnen und Schüler selbst auf den Weg gemacht, die Schule kraftvoll aufzubauen. Getragen ist dieses von einem einzigartigen gemeinsamen Geist, der Schule gelingen lässt.

Besonders eine junge Schule bedarf dazu vielfältiger externer Hilfe und monetärer Unterstützung aus der Wirtschaft. Aus der Mitte der Elternschaft hat sich dazu ein Kreis gebildet, der sich nach innen in den Kreis der Eltern wie nach außen in die Gesellschaft dafür stark macht, erforderliche zusätzliche Mittel einzuwerben sowie ein tragendes Netzwerk zu schaffen. Mit der Gründung eines Vereins der Freunde und Förderer Lernwerft Kiel möchten die Eltern die Schule in ihren vielfältigen Aktivitäten unterstützen.

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „Verein der Freunde und Förderer der Lernwerft Kiel“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt sodann den Zusatz „e.V.“.
  2. Der Sitz des Vereins ist Kiel.

§ 2 Zweck

Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung der Erziehung und Bildung an der Club of Rome Schule und an dem Kindergarten der Lernwerft in Kiel.
Dazu zählen insbesondere, jedoch nicht abschließend:

  1. die Unterstützung von Arbeitskreisen, die Unterstützung der schulischen Projekte und Elterninitiativen,
  2. die Unterstützung von Arbeitsgemeinschaften,
  3. die Unterstützung von Schulveranstaltungen,
  4. die Beschaffung von zusätzlichem Lehr-, Lern- und Unterrichtsmaterial,
  5. die Beschaffung von Ausstattungsgegenständen
  6. weitere für die Entwicklung der Schule und ihrer Schülerinnen und Schüler relevanten Maßnahmen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  3. Mitglieder erhalten keine Mittel des Vereins.
  4. Die Vereinsämter sind Ehrenämter.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person und jede juristische Person werden. Über darüber hinausgehende Ausnahmen entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben. Über deren Annahme entscheidet der Vorstand.
  2. Ehrenmitglieder können solche Personen werden, die sich in besonderer Weise um die Schule oder den Verein verdient gemacht haben.
    Die Ernennung erfolgt durch den Beschluss der Mitgliederversammlung.
  3. Die Mitgliedschaft endet:
    mit dem Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen mit der Auflösung,
    durch Austritt zum Ende eines Geschäftsjahres mittels schriftlicher Erklärung gegenüber dem Vorstand und unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten,
    durch Ausschluss aus dem Verein,
    durch Streichen aus der Mitgliederliste.
  4. Der Ausschluss eines Mitglieds kann durch Beschluss des Vorstandes erfolgen, wenn das Mitglied gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.
  5. Wer länger als sechs Monate nach Ablauf des Vereinsjahres mit dem Beitrag in Verzug ist, kann ohne Mahnung aus der Mitgliederliste gestrichen werden.
  6. Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 6 Finanzen und Beiträge

  1. Der Verein finanziert sich insbesondere aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und zweckgebundenen öffentlichen Zuschüssen.
  2. Die Mitglieder haben die in der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge zu entrichten.
  3. In Ausnahmefällen kann der Vorstand auf Antrag den Beitrag ermäßigen oder erlassen.
  4. Ehrenmitglieder müssen keinen Beitrag zahlen.

§ 7 Finanzierung des Vereins und Verwendung von Vereinsmitteln

  1. Mittel des Vereins dürfen neben den Kosten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Vereinsführung stehen, nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  2. Können vorgesehene Ausgaben aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, tritt die Finanzierung durch den Verein zurück.
  3. Am Schluss des Kalenderjahres wird eine Kassenprüfung durch zwei Vereinsmitglieder, die nicht dem Vorstand angehören dürfen und von der Mitgliederversammlung zu wählen sind, vorgenommen. Über das Ergebnis ist der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§ 8 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. der geschäftsführende Vorstand,
  2. die Mitgliederversammlung.

§ 9 Vorstand

Der Vorstand unterteilt sich in den geschäftsführenden und den erweiterten Vorstand.

  1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:

    1. dem Vorsitzenden,
    2. dem stellvertretenden Vorsitzenden,
    3. dem Schatzmeister.

    Der geschäftsführende Vorstand leitet die Vereinsarbeit und trägt für die Erfüllung sämtlicher Aufgaben, die sich aus der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergeben, die Verantwortung.
    Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vertritt dabei den Verein allein.

    Der erste Vorsitzende lädt zur Vorstandsitzung unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens 1 Woche ein.
    Der Schatzmeister verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.
    Er leistet Zahlungen für den Verein auf Anweisung des Vorstandes.
    Zweckgebundene Einnahmen werden separat verwaltet.
    Der Schatzmeister trägt dafür Sorge, dass diese nur ihrem Zweck entsprechend verwendet werden. Dieser Zweck muss aber mit dem Vereinszweck (§2) vereinbar sein.

  2. Der erweiterte Vorstand besteht neben dem geschäftsführenden Vorstand aus bis zu 4 Beisitzern. Der gesamte Vorstand beschließt über die Vergabe der Mittel.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt. Er bleibt jedoch solange im Amt, bis die Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt hat.
    Die Wiederwahl ist möglich.

    Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsperiode wählen.
    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist.
    Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Alle Vorstandsmitglieder haben Stimmrecht. Bei Stimmgleichheit entscheidet der Vorstandsvorsitzende.

§ 10 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen und muss einmal im Jahr stattfinden unter Einhaltung einer schriftlichen Einladung mit einer Frist von zwei Wochen. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn der Vorstand dazu ordnungsgemäß und rechtzeitig eingeladen hat.
  2. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt außerdem, wenn dieses von einem Viertel der Mitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
  3. Mit der Einladung ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
  4. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben.
  5. Beschlüsse der Mitgliederversammlung
    1. Vor Eröffnung der Mitgliederversammlung wird aus dem erweiterten Vorstand der Versammlungsleiter und der Protokollführer bestimmt. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die zusammen mit dem Protokoll vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
    2. Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen der einfachen Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
    3. Davon ausgenommen ist zum einen die Änderung des Vereinszwecks, die die Zustimmung von drei Vierteln der Stimmen der Mitglieder erfordert. Stimmberechtigt ist nur das in der Mitgliederversammlung anwesende oder satzungskonform vertretene Mitglied.
    4. Zum anderen sind davon die Änderung der Vereinssatzung und die Vereinsauflösung ausgenommen, für die eine Mehrheit von drei Vierteln der erscheinenden Mitglieder erforderlich ist.
    5. Die Satzungsänderungen, die vom Finanzamt zum Erlangen oder zum Erhalt der Gemeinnützigkeit gefordert werden sowie vom Amtsgericht zur Eintragung ins Vereinsregister verlangt werden, können vom Vorstand ohne erneute Befragung der Mitgliederversammlung vorgenommen werden.
    6. Diese Änderungen sind auf der nächsten Mitgliederversammlung vorzutragen.

§ 11 Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

  1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.
    Die Auflösung kann in der Mitgliederversammlung nur dann beschlossen werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt in der Einladung hingewiesen wurde.
  2. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Erziehung und Bildung an der Club of Rome Schule und an dem Kindergarten der Lernwerft in Kiel, insbesondere durch folgende Maßnahmen:
    1. die Unterstützung von Arbeitskreisen, die Unterstützung der schulischen Projekte und Elterninitiativen,
    2. die Unterstützung von Arbeitsgemeinschaften,
    3. die Unterstützung von Schulveranstaltungen,
    4. die Beschaffung von zusätzlichem Lehr-, Lern- und Unterrichtsmaterial,
    5. die Beschaffung von Ausstattungsgegenständen
    6. weitere für die Entwicklung der Schule und ihrer Schülerinnen und Schüler relevanten Maßnahmen.

Stand mit Beschlussfassung vom 24.02.2011

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